Neue Fragen kommen auf, wenn traditionelle Unternehmen mit agilen und innovativen Ansätzen in der Produktentwicklung experimentieren.

  • Wer redet mit, wer übernimmt Leadership?
  • Was heißt Agilität oder Innovation bei uns?
  • Wo fangen wir an?
  • Wer hat die Kompetenzen zum Machen? Welche Kompetenzen brauchen wir eigentlich?
  • Wie lernen wir aus unseren Erfahrungen?

Diese und andere Fragen werden sich oft nur unternehmensintern gestellt. Es ist gar nicht so einfach, ein agiles und innovatives Setting oder Mindset aus dem Bestehenden heraus aufzubauen. Da hilft der Blick über den Tellerrand weiter. Durch den Kontakt mit anderen Unternehmen, die sich auch auf den Weg gemacht haben oder schon umfassende Transformationen gestalten, entstehen mindestens fünf Vorteile:

  1. Inspiration: Der offene und vertrauensvolle Austausch mit anderen Personen und Unternehmen zeigt auf, wie andere vorgegangenen sind, wie sie sich aufgestellt haben und welche Lessons Lernt gemacht werden. Personen können agile Werte – den Spirit  – rüber bringen, der die Potentiale aufzeigen, weil sie wissen wovon sie reden und es schon erlebt haben. Neue Optionen werden deutlicher, neue Kontakte geknüpft.
  2. Motivation: Positive Beispiele aus anderen Unternehmen motivieren. Ja, es ist möglich agil zu arbeiten. Andere schaffen die Transformation in eine andere Form der Arbeitsorganisation, sie entwickeln innovative Produkte, steigern ihre Produktivität. Die Lust steigt, auch mitmachen zu wollen.
  3. Reflexion: Viele Formen des Austausch bieten die Möglichkeit, die eigenen Erfahrungen einzubringen oder die eigenen Erfahrungen an anderen Beispielen zu challengen. Durch das zusammenkommen von vielen Expert*innen findet man Personen, die Fragen beantworten können oder neue Perspektiven einbringen. So wird klarer, wo Blindspots sind und sich andere Möglichkeiten öffnen können.
  4. Ein Gefühl davon bekommen: Um innovative und agile Ansätze mit Leben zu füllen, muss man sie nicht nur verstehen, sondern auch ein Gefühl dafür bekommen, was sie ausmacht. In Räumen zu sein, die anders gestaltet sind, mit Menschen in den Austausch zu kommen, die anders arbeiten und dabei erfolgreich sind. Produkte kennen zu lernen, die nicht nur die Nutzer überzeugen, sondern auch smart entwickelt wurden.
  5. Irritation und somit Lernen: Mal anders denken zu dürfen und die eigene Sichtweise in Frage gestellt zu bekommen, eröffnet die Möglichkeit, Neues zu lernen. Nur so kann Innovation entstehen und wieder in Regelprozesse einfliessen.

Das X-Camp 2017 möchte besonders für den unternehmensübergreifenden Austausch im Rhein-Main Gebiet eine zentrale Kommunikationsmöglichkeit in einem vertrauensvollem Rahmen bieten. Endlich mal andere Agilsten, Vordenker, Nachdenker und Zweifler, die sich inspirieren, irritieren, motivieren und unterstützen.