So auch das XCamp. Bei uns denken Menschen gemeinsam über Innovationsmethoden wie Best oder Emerging Practices nach. Der Unterschied zu klassischen Tagungen ist das Barcamp-Format, angereichert durch Workshops, bei denen Hands-on neue Ideen und Methoden ausprobiert und besprochen werden. Das Feedback der Teilnehmer und auch unsere eigenen Erfahrungen in inzwischen 5 Jahren Organisation haben uns darin bestärkt, den interaktiven Charakter noch stärker in den Vordergrund zu rücken.

Das Treffen soll noch interaktiver werden: mehr Erfahrungsaustausch, Ideation, kollegiale Beratung, Diskussion – statt Front-Beschallung und Selbstdarstellung. Es soll allen Teilnehmern helfen, ihre Fähigkeiten weiter auszubauen, egal auf welchem Niveau sie starten. Unser Bild dazu ist das des Lagerfeuers, an dem man sitzt, Meinungen austauscht, gemeinsam weiter und tiefer als normalerweise denkt.

Wir haben eine Bitte an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Legt bitte die eigenen Sessions so an, dass es möglichst viel Raum für Aktion und Interaktion gibt. Natürlich helfen wir gern dabei, geeignete Formate zu finden. Bei der Auswahl von Session-Ankündigungen vorab werden wir die interaktiven Formate vorziehen. Lust auf neue Formate? Wie wäre es mit den folgenden?

Fishbowl

Eine kleine Gruppe 3-4 Teilnehmer sitzen im Innenkreis (im Goldfischglas) und diskutieren ein Thema. Ein Stuhl bleibt frei. Alle anderen Teilnehmer sitzen im Außenkreis und hören zu.

Möchte ein Teilnehmer aus dem Außenkreis zur Diskussion beitragen, setzt er sich auf den freien Stuhl. Einer der bisherigen Diskutanten aus dem Innenkreis steht auf und setzt sich nach außen.

Ein, zwei Personen können das Diskutierte parallel visualisieren. More Info

Studio Walk

Mehrere Flipcharts mit unterschiedlichen Fragestellungen zu einem Thema werden parallel von 3-4 Teilnehmern bearbeitet. Nach (z.B. 6 Minuten) wechseln die Gruppen zum nächsten Flipchart, sichten die Ergebnisse der Vorgruppe und ergänzen sie. Zum Schluss stellt jede Gruppe ihr Start-Chart mit den Ergänzungen vor. (Zeitgeber, Facilitator erforderlich)

Reißverschluss

Zum Kennenlernen, Speed Dating. Die Teilnehmer stellen sich in zwei Kreisen gegenüber. Eine Kennenlernfrage wird gestellt. Die Gegenüberstehenden tauschen sich zu der Frage aus, stellen sich einander vor. Nach 1 Minute oder 1,5 Minuten dreht der Innenkreis um eine Person weiter. Der Außenkreis bleibt stehen.

Hands-on Workshop

Eine Methode en miniature vorstellen, wie Interview-Techniken, Design Thinking, Lego Serious Play, Customer Journey ….

Kollegiale Beratung

Die Fallgeberin stellt ihre Problemstellung kur vor. Die Beraterinnen stellen Informationsfragen zum Verständnis für Hintergrund und Anliegen. Die Fallgeberin konkretisiert ihre Schlüsselfrage. Danach tauschen sich die Beraterinnen als Experten zu dieser Frage aus, die Fallgeberin hört mit Abstand zu und macht Notizen. Danach kommt sie wieder in die Runde, würdigt und resümiert das Gehörte.

1-2-4-All Liberating Structure

Jeder macht sich alleine Gedanken zur Fragestellung (1 Minute), Dann werden diese Ideen zu zweit weiterentwickelt. (2 Minuten). Ideen aus den Paaren werden in Vierergruppen verfeinert. Dabei werden Gemeinsamkeiten zusammengeführt und Unterschiede herausgestellt. (4 Minuten). Stelle die Frage “Welche Idee fand Eure Gruppe besonders bemerkenswert?” Jede Gruppe stellt eine wichtige Idee vor (dieser Schritt kann bei Bedarf wiederholt werden). (5 Minuten).  More Info

Ja-und Brainstorming

Jeder notiert seine Ideen zur Fragestellung zunächst auf Post-its. Die Ideen werden vorgestellt, bevor sie angeheftet werden. Ideen dürfen/sollen ergänzt, ausgebaut und kombiniert werden. Keine Kritik. Es redet immer nur eine Person.

Mind-Mapping

Zu einer Fragestellung oder Thematik werden von den Teilnehmenden Gedanken, Ideen, Tipps strukturiert auf einem Whiteboard zusammengestellt.

AMA – Ask me anything

Die Chance, sich als Experte auf den Zahn fühlen zu lassen. Weiß ich wirklich alles über …? Auf Wunsch mit Publikums-Joker.

Interview

Variante des vorhergehenden Formats. Wer einen Erfahrungsbericht nicht zu einseitig werden lassen will, kann eingangs großzügig Fragen einsammeln. (Spart sicher viel Zeit für die Präsentation;))