Damit deine Session ein Benefit für dich und das XCamp19 wird (Teil 2)

Das XCamp lebt von vielseitigen Themenbeiträgen und dem intensiven Austausch zu diesen. Du hast bereits ein Thema für eine Session, weißt aber noch nicht so recht, wie du dein Thema am besten präsentierst?

Grundsätzlich steht das gesamte Spektrum von Formaten zur Auswahl, die für 45 Minuten geeignet sind. Wir haben elf dieser Methoden visualisiert und kurz zusammengefasst. Sie können alle genutzt werden, um den Austausch und die Mitwirkung gut zu strukturieren. Als Session-Geber kannst du das von dir gewünschte Format vorgeben. Sinnvoll ist es, allen Session-Teilnehmern die Regeln zu Beginn kurz in Erinnerung zu rufen.

Wir veröffentlichen die Methoden in lockerer Folge hier im Blog. Fortsetzung folgt in Kürze.

Teil 2:

Kollegiale Beratung

Kollegiale Beratung

Eine konkrete Aufgabenstellung, zu welcher die Session-Geberin Lösungsideen erhalten möchte:

  1. Rollen: ein Moderator achtet auf die Struktur und Zeit, die Fallgeberin oder Ratsuchende, maximal fünf bis sieben Berater und ggf. ein Protokollant.

  2. Die Fallgeberin erläutert die Situation und nennt ihr Anliegen dazu.

  3. Die Berater stellen Verständnisfragen. Der Moderator achtet darauf, dass es noch nicht um Lösungshypothesen geht.

  4. Die kollegialen Berater sammeln Wahrnehmungen, Assoziationen und Lösungsideen zur Fallschilderung. Die Fallgeberin hört nur zu.

  5. Die Fallgeberin benennt Beiträge aus der Runde zuvor, die ihr interessant erscheinen.

  6. Die Berater arbeiten daran im Austausch miteinander weiter und entwickeln Lösungsvorschläge.

  7. Der Moderator fasst die Vorschläge zusammen.

  8. Die Fallgeberin gibt eine Rückmeldung zum Ergebnis.

  9. Der Protokollant überreicht ihr seine Notizen.

Speed Dating

Speed Dating

Eine Thema oder eine Fragestellung wird in verschiedenen Zweier-Gruppen von allen Seiten beleuchtet.

Die Teilnehmer sitzen oder stehen sich in zwei Reihen gegenüber. Immer zwei diskutieren zwei Minuten über das Thema und konsolidieren ihr Ergebnis auf einen Klebezettel. Im Uhrzeigersinn rücken alle einen Platz weiter und diskutieren neu im Zweier-Team. Nach 20 Minuten (bei 20 Teilnehmern) werden die Ergebnisse präsentiert und zur Diskussion gestellt. Eignet sich besonders gut, um schnell Ideen zu generieren. An dieser Stelle, aber nicht, um einen Partner zu finden.

Hands-on Workshop

Hands-on Workshop

Im Rahmen von Design-Thinking ist dies eine Methode, um mit den „Händen denkend“ eine Produktidee zu entwickeln:

Eine Aufgabenstellung wird vom Moderator vorgegeben. Es werden diverse haptische Reize in Form von Materialien zum Denken bereit gestellt. Es wird in Gruppen oder Einzeln daraus ein „Produkt“ gebaut. Dies ist eine typische Innovationsmethode, um kreative Denkprozesse durch das Konstruieren von Gegenständlichkeit zu erzeugen.

…vier weitere Methoden stellen wir demnächst vor.

Andere Teile

Teil 1: Fishbowl, 1-2-4-All (Liberating Structure), Ask me anything Teil 3: Ja+Und Brainstorming, Mind-Mapping, Studio Walk